Führende Frauen im kurdischen Freiheitskampf

Frauen Nachrichten —

29, November. 2020 Sonntag - 08:30

  • Der kurdische Freiheitskampf ist heute weltweit als ein antipatriarchaler Kampf unter der Führung von Frauen bekannt. In dieser Reportage sollen einige der Vorkämpferinnen der Frauenbewegung vorgestellt werden.

Der unter Führung der PKK stattfindende kurdische Freiheitskampf hat die stärkste Frauenbewegung weltweit hervorgebracht. Ob bewaffnet oder als zivilgesellschaftliche Aktivistinnen, ob als Politikerinnen oder Basisaktivistinnen, auf allen Ebenen spielen Frauen eine bahnbrechende Rolle. Dies ist ein Ergebnis des meist auch bewaffneten Kampfes vieler Frauen und ein Produkt des Paradigmas Abdullah Öcalans. In dieser Reportage soll an einige Frauen erinnert werden, die eine prägende Rolle innerhalb der kurdischen Freiheitsbewegung eingenommen haben. Vom ersten Moment an, noch bevor die Idee vom Aufbau der PKK konkrete Gestalt angenommen hatte, haben sich Frauen in allen Bereichen am Aufbauprozess der kurdischen Freiheitsbewegung beteiligt. Im Jahr 1990 beschleunigte sich der Prozess der Frauenorganisierung innerhalb der Guerilla durch den Aufbau der Frauenarmee. Die Grundlage dafür wurde jedoch schon im Widerstand der ersten Guerillakämpferinnen gegen den Militärputsch am 12. September 1980 gelegt.

Das faschistische Putschregime hatte zu dieser Zeit alle seine Kräfte mobilisiert, um revolutionäre oder patriotische Initiativen in Nordkurdistan und der Türkei zu zerschlagen. Dazu wurden in Städten, Dörfern und in den Bergen umfassende Operationen durchgeführt, die Gefängnisse mit zehntausenden revolutionären und patriotischen Menschen gefüllt. Hunderte von ihnen wurden bei Operationen oder durch Folter ermordet, dutzende auf dem Richtblock umgebracht. In diesem Sturm der Verfolgung versuchten kurdische Revolutionärinnen und Revolutionäre, sich durch den Weg in die Berge zu schützen. Im Widerstand von Sêwreg (türk: Siverek) wurden die ersten Schritte des Guerillakampfes getan und der Krieg gegen die Junta wurde in die Berge getragen. Unter den Kämpfenden sowie unter denjenigen, die bei Operationen fielen oder in Gefangenschaft gerieten, waren auch Frauen. Und auch unter denen, welche die Landesgrenzen hinter sich ließen und sich außerhalb Kurdistans auf einen stärkeren Kampf vorbereiteten.

Die erste Gruppe Guerillakämpferinnen

Als zu Beginn der Militärdiktatur andere kurdische Organisationen und die türkische Linke ihre Strukturen verloren und ihre Führer ohne politische Perspektive nach Europa flohen, hatte der PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan bereits den taktischen Rückzug innerhalb des Mittleren Ostens angeordnet. Öcalan war ab Juli 1979 im Gebiet Syrien/Libanon und hatte mit Organisationen, die mit der palästinensischen PLO verbunden waren, Beziehungen geknüpft. Um die Möglichkeiten der militärischen Ausbildung zu bewerten, kam im September 1979 die erste PKK-Gruppe in den Libanon. Nach dem Militärputsch wurde dieser Rückzug noch beschleunigt. Bis Anfang 1981 trafen dann rund 300 weitere PKK-Mitglieder in dem später nach Mahsum Korkmaz benannten Camp gegenüber dem drusischen Dorf Ain el-Helweh in der Bekaa-Ebene ein. Unter ihnen befanden sich auch Frauen.

14 Revolutionärinnen

Diese insgesamt vierzehn Revolutionärinnen erhielten ihre militärische Ausbildung von Trainern der palästinensischen Gruppen. Politisch und ideologisch wurden sie von kurdischen Landsleuten unterrichtet. In mehreren kleineren Einheiten kehrten sie gemeinsam mit anderen PKK-Kadern nach Kurdistan zurück, um eine bewaffnete Bewegung aufzubauen. Manche dieser Frauen gingen als Vorhut des Guerillakampfes in die Berge Kurdistans. Nach dieser ersten weiblichen Gruppe gewannen die Ausbildungslehrgänge für Frauen an der Akademie Kontinuität. 

Hin zum Aufbau der Frauenarmee

Unter den ersten Revolutionärinnen, die im Libanon auf den Kampf vorbereitet wurden, waren Hanım Yaverkaya (Havva), Sultan Yavuz (Leyla), Bircan Yıldız (Komando Ayşe), Necla Çelik (Cahide) und Saime Aşkın (Delal). Sie fielen zu verschiedenen Zeitpunkten in den Bergen Kurdistans. Einige ihrer Gefährtinnen sind noch immer im kurdischen Befreiungskampf aktiv.   

Besê Anuş: Die erste im bewaffneten Kampf gefallene Frau

Die erste Frau, die im bewaffneten Kampf der PKK gegen die Militärjunta fiel, war Besê Anuş. Die 1961 in einem alevitischen Dorf in Markaz (Pazarcık) in der Provinz Gurgum (Maraş) geborene Anuş schloss sich kurz nach dem „Massaker von Maraş“ der Gruppe um Öcalan an. Dort war sie dann schließlich auch als Guerillakämpferin mit ihrer Einheit aktiv. Die Gruppe agierte in ländlichen Regionen und leistete in den Dörfern Informationsarbeit über die Junta. Im März 1981 ging das türkische Militär mit einer Operation sie vor, die für Besê Anuş tödlich endete. Doch schon zu Lebzeiten galt sie als Inspiration und Symbol der Frauenguerilla. Denn als verheiratete Frau war sie, der gesellschaftlichen Verurteilung zum Trotz, in die Berge gegangen und hatte bis zu ihrem letzten Atemzug gegen die Besatzungstruppen gekämpft. Viele Frauen in Kurdistan nahmen sich nach ihrem Tod ein Beispiel an ihr. Als erste im bewaffneten Kampf gegen die Junta gefallene Frau hat sie Geschichte geschrieben.

Azime Demirtaş: Vom Gymnasium in die Berge

Azime Demirtaş war ebenfalls vor allem in der Volksarbeit tätig. Sie lebte in Qislê (Nazımiye) bei Dersim und machte gerade ihr Abitur, als sie 1981 in die Berge ging. Sie fiel am 25. Dezember 1981 bei einem Gefecht mit der türkischen Armee. Die PKK beschreibt sie als „entschlossene und disziplinierte Militante“.

Hanım Yaverkaya: Kampf gegen türkischen Staat und patriarchale Genossen

Hanım Yaverkayas (Bêrîvan) Name wird mit dem Widerstand von Curnê Reş (Hilvan) in Verbindung gebracht. Nach der Bekanntmachung der PKK-Gründung am 27. November 1978 hatten vor allem zwischen Curnê Reş und Sêwreg heftige Widerstandsaktionen begonnen. Eine Handvoll PKK'ler, die damals „Kurdistan-Revolutionäre“ genannt wurden, legten in Kurdistan die Samen der Revolution. Hanım Yaverkaya wurde in einer Zeit Guerillakämpferin, als Männer noch gegen Frauen bei der Guerilla protestierten und ein Großteil der Meinung war, Frauen könnten keine Kämpferinnen sein. Yaverkaya kämpfte ebenso gegen den türkischen Staat wie auch gegen die patriarchale Haltung ihrer Genossen und wurde schließlich die erste Guerillakommandantin, die eine rein männliche Einheit befehligte. 1985 fiel sie bei einem Gefecht in Botan. Yaverkaya kam aus einem ländlichen Kontext und hatte erst in der Guerilla Lesen und Schreiben gelernt. Sie stellte eine wichtige Figur auf dem Weg zum Aufbau einer Frauenarmee dar.

Bircan Yıldız, oder auch „Komando Bircan“

Bircan Yıldız stammte aus Dersim und gehörte zu den ersten weiblichen Kadern in der Region Markaz. Sie galt als selbstbewusst und entschlossen und war eine der Ausbilderinnen von Besê Anuş. Ihre Weggefährtinnen beschrieben sie als eine Person, die bei jeder Gelegenheit zeigte, dass Frauen niemals hinter Männern zurückstehen. Den Zusatz in ihrem Nom de Guerre „Kommando“ erhielt sie von ihren männlichen Genossen, als sie bei einem Guerillaangriff gegen eine Militärwache vollkommen auf sich allein gestellt etliche Waffen von Soldaten akquirierte.

Rahime Kahraman: In Botan eine Legende

Rahime Kahraman (Zahide) wurde 1960 in Mêzgir bei Dersim geboren und schloss sich als 19-Jährige der PKK an, als sie an einem Gymnasium in Dep bei Xarpêt (Elazığ) ihr Abitur machte. Mit den Brüdern Mazlum und Delil Doğan, zwei Mitbegründern der kurdischen Arbeiterpartei, war sie in der Region sowie den umliegenden Provinzen innerhalb der Volksarbeit aktiv. Als ihre Strukturen aufflogen, wanderte sie trotz Militäroperationen über Monate durch Kurdistan bis in die Bekaa-Ebene, wo sie erschöpft aber glücklich ankam. Im Anschluss an ihre erfolgreiche Ausbildung ging Rahime Kahraman in die nordkurdische Botan-Region. Dort fiel die für ihren Mut und ihre Lebensbegeisterung bekannte Kämpferin 1985 in einem schweren Gefecht mit der türkischen Armee, nachdem ihre Einheit von Dorfschützern verraten worden war. Ihre Leiche wurde schwer verstümmelt und sexuell misshandelt – all diese Demütigungen durch die türkische Armee bewirkten jedoch nicht, dass sich die Menschen von ihr abwandten. Rahime Kahraman ebnete den Weg kurdischer Frauen zur Guerilla und erlangte größte Verehrung in der Bevölkerung. Ihr Grab in Şirnex wurde zu einem bis heute vielbesuchten Ort. Um ihre Person ranken sich viele Legenden, immer wieder ist die Rede von Erscheinungen der gefallenen Kämpferin. Frauen sagen: „Sie ist ein Schutzengel, wer sie sieht, der wird geheilt.“ Rahime Kahraman war eine der ersten Kommandantinnen in der PKK. Ihr Bruder Baki zählt ebenfalls zur Karawane der Gefallenen.

Sultan Yavuz: Als Kriegsversehrte bis zum Letzten im Kampf

Sultan Yavuz (Leyla) stammte aus Curnê Reş. Sie wurde im Alter von zwei Jahren mit einem gleichaltrigen Jungen verlobt. Als sie acht oder neun war, wurde sie sich dieses Unrechts bewusst. In der Folge entwickelte sich bei ihr ein äußerst ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. An der Mittelschule lernte sie die Apoisten kennen. Sie schloss sich der Bewegung an und führte Organisierungsaufgaben in der Region um Riha durch. Gleichzeitig unterrichtete sie die Frauen ihres Viertels im Lesen und Schreiben. Sie führte Demonstrationen an und engagierte sich in der Frauenorganisierung. Sie setzte durch, dass ihre Verlobung rückgängig gemacht wurde. 1980 hatte die Organisierungsarbeit in Curnê Reş ihren Höhepunkt erreicht. Dann kamen der Militärputsch und damit die Massenfestnahmen. Sultan Yavuz tauchte unter und musste nach einem weiteren Jahr organisatorischer Arbeit das Land verlassen. Der Guerilla trat sie in einer Zeit bei, in der Frauen von vielen Männern nicht als Kämpferinnen akzeptiert wurden. Im Zuge ihrer militärischen Ausbildung löste sich versehentlich ein Schuss aus einem Gewehr. Trotz bleibendem Schaden ging sie zum Kampf nach Botan, 1984 gehörte sie bereits zu den ersten Kommandantinnen in den Bergen Botans. Sultan Yavuz ist 1988 in Bênevok bei Şemzînan zusammen mit neun Freund*innen in einem Hinterhalt gefallen. Ihr Gebeine werden in einem Massengrab vermutet.

Binevş Agal: Aus Europa zum Volksaufstand nach Cizîr

Mit dem Beginn des bewaffneten Kampfes am 15. August 1984 wurde der Freiheitskampf auch unter kurdischen Jugendlichen in Europa immer bekannter. Eine von ihnen war Binevş Agal (Bêrîvan), die 1966 in Êlih geboren wurde und in Deutschland aufwuchs. Ihre ezidischen Eltern gaben ihr den Namen der Protagonistin des kurdischen Liebesepos „Cembeliyê Mirê Hekkarî û Binevşa Narin“. Im Jahr 1982 nahm die Familie an einer Feier anlässlich des vierten Gründungsjubiläums der PKK teil, dies war der Moment, an dem Binevş Agal die kurdische Freiheitsbewegung kennenlernte. Am 24. April 1984 veranstaltete die europäische PKK-Community einen Sternmarsch auf Bonn. Ein Zug startete in Hannover, der andere lief aus Hanau. Unter den etwa 130 Menschen, die aus Hanau nach über 250 Kilometern Fußmarsch am 10. Mai in der Bundeshauptstadt eintrafen, war auch Binevş Agal. Am nächsten Tag fand auf dem Bonner Marktplatz eine Kundgebung statt, an der mehr als 500 Menschen teilnahmen. Dort fasste sie den Entschluss, aktiv der PKK beizutreten. 1985 ging Binevş Agal nach Syrien und anschließend nach Rojava, ein Jahr später nahm sie bereits am 3. Parteikongress und einer längeren Ausbildung – geleitet von Abdullah Öcalan – in der libanesischen Bekaa-Ebene teil.

Ihr Beitritt zur PKK löste ein tiefes Echo in der ezidischen Gemeinschaft aus. Sie hatte ihrer Familie die Notiz hinterlassen: „Macht euch um mich keine Sorgen, ich bin bei der PKK.“ Sie ging nach Rojava und arbeitete in der Organisierung der Bevölkerung. Danach brach sie zum Cûdî-Massiv in Cizîra Botan auf. Sie organisierte Menschen, baute Frauenmilizen auf und bildete diese aus. Binevş Agal legte besonderen Wert auf die autonome Organisierung von Frauen. Ihre liebevolle und offene Art erzeugte ein großes Echo bei den Menschen in Cizîr, und so zog sie von Haus zu Haus, von Viertel zu Viertel, um möglichst alle Frauen zu erreichen. Diese Tatsache führte zu einer unglaublichen Stärkung des Selbstvertrauens der Frauen aus der Region. Durch geschicktes Vorgehen konnte Binevş Agal, inzwischen die „legendäre Bêrîvan“, wie sie vom Volk genannt wurde, immer wieder einer Festnahme entgehen. Da sie mehrmals ihren Codenamen wechselte, ging der Staat von einer Vielzahl von PKK-Kaderinnen in der Region aus. Am 18. Januar 1989 wurde Bêrîvans Aufenthaltsort dennoch verraten: Sie geriet in einen Hinterhalt und verteidigte sich bis zur letzten Patrone gegen ihre Gefangennahme.

Beigesetzt wurde sie in Cizîr, ihre Grabstätte gleicht einer Pilgerstätte. Binevş Agal war die erste Ezidin, die sich der PKK anschloss. Sie gilt als Wegbereiterin der Serhildan – der Volksaufstände – durch welche die Mauer des Schweigens und des Staatsterrors in Kurdistan Anfang der 90er Jahre durchbrochen werden konnten. Ihr Tod führte zu einer Explosion der Wut in der Bevölkerung, viele Mädchen wurden nach ihr Bêrîvan genannt. Eine von ihnen, Bêrîvan Cizîr, war eine Protagonistin des Aufstands nach dem blutigen Newroz von 1992. Am 21. März ging die Stadt in die Geschichte ein, als Frauen, Kinder, junge und alte Menschen in bunten Trachten das kurdische Neujahrsfest feiern wollten und türkische Sicherheitskräfte ohne Vorwarnung in die Menge schossen. Mindestens 50 Menschen, darunter zwölf Kinder, starben in dem Kugelhagel. Bêrîvan Cizîr stellte sich den Panzern entgegen.

Mihriban Saran: Kommandantin des Aufbaus der Frauenbewegung

Die in Gimgim bei Mûş geborene Mihriban Saran (Azime) war Lehrerin, als sie sich 1981 der PKK anschloss. Nach ihrer Ausbildung in der Bekaa-Ebene war sie von 1982 bis 1994 aktive Guerillakämpferin. Auf dem 3. Kongress der PKK wurde sie in das Zentralkomitee gewählt. Sie galt als eine der führenden Kommandantinnen und stellte eine wichtige Figur beim Aufbau der Frauenarmee dar. Abdullah Öcalan beschreibt Azime als „eine der militärisch stärksten Frauen. Sie setzt um, was ihr aufgetragen wird, und sie kann alles.“ Mihriban Saran baute 1989 die ersten Frauenteams und Abteilungen in der Region Colemêrg auf. Im Südkrieg 1992 war sie eine der Frontkommandantinnen, im Frühjahr 1994 kämpfte sie in der Führung der autonomen Fraueneinheit in Botan. Bei einer großen Aktion am 9. Oktober 1994 kam sie ums Leben, getroffen durch eine Mörsergranate. Sie kommandierte eine äußerst erfolgreiche Aktion am Berg Herekol in der Region Sêrt. Auf dem 5. Parteikongress wurde sie zum „Ehrenmitglied des Zentralkomitees“ gewählt und als 1995 die Frauenarmee YAJK gegründet wurde, erhielt sie den Titel „Ehrenkommandantin der Frauenarmee“.

Çiçek Selcan: Von Dersim nach Botan

Çiçek Selcan (Rûken) kam aus Dersim. Sie schloss bereits vor dem Militärputsch 1980 eine enge Verbindung zur Freiheitsbewegung und gehörte ebenfalls zu einer der ersten Gruppen von Frauen, die im Libanon ausgebildet wurden. Von dort aus ging sie nach Botan, wo sie im Jahr 1985 fiel.  

Grundstein für zehntausende Kämpferinnen gelegt

All diese Frauen und viele weitere mehr, die hier unerwähnt bleiben, legten die Grundsteine für eine Frauenbewegung, die heute Menschen weltweit Hoffnung gibt und den IS als finstersten Ausdruck des Patriarchats im 21. Jahrhundert militärisch in die Knie zwang. Auf ihren Spuren gingen bis heute zehntausende Frauen in die Berge und schlossen sich dem Freiheitskampf an. Durch ihren Kampf entstand eine zivile Bewegung, deren Stärke wir jeden Tag von neuem in Nordkurdistan und Rojava sehen können, und die mittlerweile über den Mittleren Osten bis in die Metropolen ausstrahlt.

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